Aktuelles

Düsseldorf. Corona hat so manchen Chor getroffen, Proben im Gemeindehaus mussten 2021 eine Zeit lang ausfallen. Nicht jeder konnte oder wollte sich mit online-Proben behelfen. Wer sich mit den Mitstreiterinnen und Mitstreitern fit machen möchte, den erwartet 2022 ein volles Lehrgangs-Angebot. Der Flyer Kirchenmusik zeigt Fortbildungen für Orgelspieler*innen, im Bereich Popularmusik, für Chorsänger*innen und Bläser*innen. Die Angebote werden teilweise vom Chorverband oder vom Posaunenwerk der Ev. Kirche im Rheinland angeboten, über diese läuft dann die Anmeldung.

Kevelaer. Der Gottesdienst richtet sich an Angehörige, Betroffene und Augenzeugen, an Mitglieder von Hilfs- und Rettungs­organisationen, Feuerwehr und Polizei sowie an Menschen aus Kirche und Öffentlichkeit. Sein Thema lautet: "Mach mal ... Nichts!".Der Gottesdienst beginnt am Sonntag 7. November 2021 um 17 Uhr in der Clemenskapelle Kevelaer, Klostergarten 1. Anschließend sind im Hotel Klostergarten Begegnungen und Gespräche möglich. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt die Gruppe: "Grubido".

Flüchtlingspolitisches Wort der drei nordrhein-westfälischen Landeskirchen

Düsseldorf/Bielefeld/Detmold (14. Oktober 2021). In einem gemeinsamen flüchtlingspolitischen Wort zur Lage in Afghanistan appellieren die leitenden Geistlichen der drei nordrhein-westfälischen Landeskirchen an die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern, „Afghanistan und seine Bewohnerinnen und Bewohner nicht zu vergessen und die Zusagen, die der Westen gemacht hat, einzulösen“.

Eine Herzensangelegenheit von Pfarrerin Karin Stroband-Latour für die Niederrhein Nachrichten

„Wer nicht dort gewesen ist, der kann es sich nicht vorstellen…“, dort in einem der Orte, die so schlimm vom Hochwasser im Juli betroffen waren. Und wer solch Unglück nicht am eigenen Leib erfahren hat, der kann vermutlich auch nicht mal ahnen, was es heißt, alles in den Fluten verloren zu haben. Das Haus, die Wohnung, das Inventar, die Existenz, Erinnerungsstücke und alles an Materiellem, was bis eben noch zum Leben gehörte, oder womöglich gar auch noch einen Menschen, der mitgerissen wurde von der gigantischen Wucht des Wassers…das Allerschlimmste!

Düsseldorf. Rheinischer Gottesdiensttag denkt über Neuordnung von Kirchenräumen nach. Die Rauminstallation „aufbrechen“ in der evangelischen Kirche am Markt in Essen-Kettwig bildet am Samstag, 30. Oktober 2021, von 9.30 bis 16.30 Uhr die Kulisse für den 1. Rheinischen Gottesdiensttag. Die Bochumer Künstlerin Dorothee Bielfeld hat in der altehrwürdigen Kirche die Bänke in Unordnung gebracht. Ihre seit Anfang September zu besichtigende Installation lädt zur Auseinandersetzung ein: Was geschieht mit einer Gemeinde, wenn sich die vertrauten Sitzordnungen ändern? Wie können wir unseren alten Kirchenräumen neues Leben einhauchen? Was befreit unser Gottesdienstfeiern von seinen Fesseln?

Nick Schröder

Kleve. Seit dem 1. August hat Nick Schröder seine Arbeit als Jugendleiter im Effa aufgenommen. Aus dem Gemeindebrief erfährt man Einiges über ihn (leicht abgewandelt): Bereits seit 1. August ist Nick Schröder mit der Jugendarbeit der Ev. Kirchengemeinde Kleve betraut. Aufgewachsen ist er in Bremerhaven an der schönen Nordseeküste. Nach seinem Schulabschluss hat er zwei Jahre in der Lüneburger Heide verbracht. Dort leistete er in einer Evangelischen Gemeinschaft seinen Bundesfreiwilligen-Dienst und durfte viele Erfahrungen in der Jugendarbeit vor Ort sammeln. Besondere Highlights waren für ihn dort die beiden Sommerfreizeiten, JesusHouse (jesushouse.de) und sogenannte „Homeszones“ (Teenkreis-WG in den Gemeinderäumen).

Goch. Das Weihnachts-Chorprojekt in der Evangelischen Kirchengemeinde Goch startet nach den Herbstferien. Geplant sind zwei Projektgruppen unter der Leitung von Kirchenmusikerin Franziska Mesch. Ob moderne und fetzige Weihnachtssongs oder eher klassisch, ruhig und besinnlich - für alle ist etwas dabei. Wer einfach nur in der Gemeinschaft singen möchte, ist herzlich eingeladen, an beiden Projektgruppen teilzunehmen. Die Proben finden zweiwöchentlich mittwochs statt.

Delegierte aus ev. Kirchengemeinden und kreiskirchlichen Arbeitsfeldern trafen sich am Wochenende im Bühnenhaus Kevelaer.

Kirchenkreis Kleve. Das Jahr 2030 ist für die Evangelische Kirche im Rheinland ein besonderes: Viele der derzeitigen Planungen richten sich auf dieses Jahr aus. Von derzeit 1.700 Pfarrstellen in der rheinischen Kirche werden näherungsweise 1.000 Vollzeitstellen übrigbleiben. Laut Prognose werden die Mitgliederzahlen der Kirchengemeinden beständig sinken, Einnahmen weniger werden. Da braucht es Lösungen für anstehende Veränderungen. „Es geht in Zukunft nicht darum, alles richtig zu machen, sondern darum, Neues auszuprobieren und mehr mit anderen zu machen“, so Superintendent Hans-Joachim Wefers in der Aussprache zu seinem Jahresbericht am Samstagmorgen. Dieser fand allgemeine Zustimmung und auch dessen Kritik an dem jüngst veröffentlichten Positionspapier der Landeskirche „EKIR 2030“: „Mir fehlt darin die geistliche Dimension“, so Wefers. Denn es sei ein Irrglaube von Organisationsberatung, Kirche könne alleine erfolgreich sein, wenn sie nur nach Konzept A oder B arbeiten würde.

Wer jetzt in die ev. Kirche in Keeken geht und im Kirchraum rechts um die Ecke schaut, sieht sie dort stehen: eine alte neue Orgel. Sie wurde der Kirchengemeinde kostenfrei vermittelt über Frau Pannen und Herrn Zoch aus Geldern. Die Orgel stand bisher in einem Altenheim in Sonsbeck und wurde dort nicht mehr gebraucht.

Goch. Am Anfang des Gocher ACK stand am 27.09.1991 eine Delegiertenversammlung der christlichen Religionen Gochs. Man traf sich im Jugendheim Asperden, um den bereits viel früher begonnen ökumenischen Bemühungen in Goch einen neuen institutionellen Rahmen zu geben und diese einzuordnen in die bundesweite ökumenische Bewegung, die unter der Bezeichnung ACK (Arbeitskreis Christlicher Kirchen) bereits kurz nach Kriegsende gegründet wurde. Die katholische Kirche trat dieser Bewegung allerdings erst 1974 bei. Ein deutliches Signal für ein frühes ökumenisches Interesse in Goch war die von Pfarrer Schlimm bereits 1969 organisierte interkonfessionelle Tagung evangelischer und katholischer Gemeindemitarbeiter in Driebergen bei Utrecht unter dem Motto: - Die Ökumene hat schon begonnen - Blick über die Grenzen.