Aktuelles
Kirchengemeinde gibt Trägerschaft des Jona-Kindergartens ab
Kevelaer. Mit dem evangelischen Jona-Kindergarten in Kevelaer wird der Evangelische Kirchenkreis Kleve nach der Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“ in Issum für eine zweite Kindertageseinrichtung die Trägerschaft übernehmen. Anfang vergangener der Woche wurden die Mitarbeitenden der Einrichtung informiert, am Donnerstag nun die Vollversammlung der Eltern. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Presbyterium der Kirchengemeinde entschieden, diesen Schritt gehen zu wollen.
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Wer glaubt, übernimmt Verantwortung
Protestantische Haltung in politisch bewegter Zeit
Düsseldorf/Bielefeld/Detmold (21. September 2026). Gemeinsame Erklärung der leitenden Geistlichen der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche nach den Landtags- und Kommunalwahlen der vergangenen Wochen:
„Wir erleben, dass bei mehreren Landtags- und Kommunalwahlen eine rechtsextreme Partei starken Zulauf hat – und viele Menschen sich mit ihren Problemen von der Politik nicht wahrgenommen fühlen. Wir sind tief besorgt darüber, dass demokratisch engagierte Personen angefeindet, freie Medien infrage gestellt und soziale Spaltungen vertieft werden – bis dahin, dass migrantische Mitbürger/innen oder jüdische Geschwister sich in unserem Land nicht mehr sicher fühlen“, betonen die drei Kirchenleitenden Dr. Adelheid Ruck-Schröder (Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen), Dr. Thorsten Latzel (Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland) und Michael Keil (Präses der Lippischen Landessynode) in der gemeinsamen Erklärung.
Wie kann Frieden gelingen?
Aus aktuellem Anlass lädt die Friedensgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Kleve zu einer Friedensveranstaltung am Sonntag, 27.09.2026 um 16:00 Uhr mit Vortrag, Gesprächen, Liedern und Diskussion im Gemeindesaal der Versöhnungskirche - Lindenallee 42 - ein. Mit dem Thema: ,,Erzähl mir vom Frieden" fragt die Gruppe danach, wie Frieden gelingen kann.
Wer beherrscht meine Gefühle?
Angesichts der politischen Lage und gesellschaftlichen Entwicklungen in unserem Land erlebe ich viele Menschen wütend. Sie sind enttäuscht, weil sich in ihrem Alltag zu wenig bewegt oder sie sich mit ihren Sorgen nicht wahrgenommen fühlen. Manche haben Angst vor dem, was noch kommen könnte: vor weiterer Spaltung, vor wirtschaftlicher Unsicherheit, gar Krieg. Wieder andere sind politisch desillusioniert und fragen sich, ob ihre Stimme überhaupt noch zählt.