Aktuelles

Kleve/Wesel. Einen Paradigmenwechsel beschreibt das neue Fortbildungsprogramm der Fachberatung für die ev.  Kindertageseinrichtungen und offenen Ganztagsschulen in den Kreisen Kleve und Wesel. In den Vordergrund rücken 2020 Kinderbeteiligung und Kinderrechte.

Goch. „Frieden geht anders – Alternativen zum Krieg“. Bürgermeister Ulrich Knickrehm eröffnete die Ausstellung des Kirchenkreises am Montag im Gocher Rathaus. "Wir lesen, hören und sehen häufig von Konflikten mit Gewaltanwendung. Ich finde gut, dass die Ausstellung den Fokus auf friedliche Lösungen legt und lade Bürgerinnen und Bürger ein, sich diese Ausstellung anzusehen." Superintendent Hans-Joachim Wefers dankte dem Hausherren für die Bereitschaft, die Ausstellung zu beherbergen und einem kirchlichen Thema Öffentlichkeit zu schenken. Die Ausstellung ist ein Statement für ein friedliches Zusammenleben zwischen Völkern und Religionen. Gezeigt werden Frauen, die Bürgerkriege beendet haben oder der russiche Oberst, welcher bei einem fälschlich angezeigten Raketenbeschuss durch die USA nicht den eigentlich vorgeschriebenen Gegenschlag in Gang setzte. Die Ausstellung konzentriert sich auf internationale Konflikte im Baltikum, Liberia, Mosambik und Südafrika. Der „Kalte Krieg“ wird ebenso thematisiert, wie die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, die heutige OSZE. Die Ausstellung stellt jedoch auch an jede Besucherin und jeden Besucher die Frage, wie wir in Deutschland mit Konflikten in der Gesellschaft umgehen oder umgehen können.

Goch. Während eines Blauen Salon Extra stimmten sich die Besucherinnen und Besucher auf die kommende Adventszeit ein. Pfarrerin Sabine Jordan-Schöler gestaltete den Nachmittag mit Liedern und Texten zum Advent, darunter auch das bekannte "Draußen vom Walde komm` ich her". Zwischen leckeren Plätzchen und Kaffee wurden Adventslieder angestimmt und die Frage diskutiert, welche Erinnerungen die Teilnehemenden denn mit der Adventszeit verbinden. Wer Lust hatte, durfte sich ein kleines Adventsgesteck zusammenstellen, Karin Hilgenfeld hatte genügend Materialien dafür zusammengestellt. Alles in allem ein schöne Einstimmung auf eine Zeit, in der die Besinnlichkeit manchmal zu kurz kommt.

Freudenbotschaft im Advent

Der 1. Advent ist in der rheinischen Kirche der traditionelle Frauenhilfe-Sonntag. In diesem Jahr wurde der Gottesdienst von Frauen aus dem Kreisverband Koblenz erarbeitet.
Unter der Überschrift „Freudenbotschaft im Advent - Martin, Barbara, Nikolaus und Lucia“ stellt er die „Heiligen“ der Vorweihnachtszeit in den Mittelpunkt. Der Heilige Martin
und Sankt Nikolaus wurden im letzten Jahr auch in der Evangelischen Kirche in die Liste der Gedenktage aufgenommen. Aber auch die Heilige Barbara und die Heilige Lucia
gehören durch das mit ihnen verbundene Brauchtum zu den Freudenbotinnen im Advent.