Aktuelles

Uedem. Derzeit bereitet das Kulturbüro des Rates der EKD (Berlin) in zwanzig Orten in sieben Bundesländern das Projekt »Land:Gut2021« vor – ein Projekt, das von Klaus-Martin Bresgott im Kulturbüro des Rates der EKD initiiert wurde und wesentlich durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert wird. Bereits 2019 und 2020 war das Projekt »Landgut-Kulturgut« erfolgreich und hat etliche Initiativen fördern können.

Als einer der insgesamt zwanzig Orte bundesweit konnte das Projekt »Lebendiges Grün – der Gemeinschaftsgarten Uedem«, das Elisabeth Unger und Pfarrerin Irene Gierke seitens der Evangelischen Kirchengemeinde Uedem gemeinsam mit dem Kurasch e.V. in Form des Gemeinschaftsgartens Uedem mit Holzbühne, Sinnenparcours und Kräutergarten initiiert, überzeugen. Deswegen wurde es ausgewählt.

Präses Dr. Thorsten Latzel

Präses Dr. Thorsten Latzel gehört zu den Rednern der Synode

Kirchenkreis. Erneut tagt die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Kleve online. Sie beginnt am Samstag, 12. Juni, ab 9 Uhr mit einem Videogottesdienst. Als zentrales Thema beschäftigt die Abgesandten aus 20 Kirchengemeinden und kreiskirchlichen Funktionen „Perspektiven einer zukunftsfähigen Gemeindearbeit“. Hintergrund sind die Ergebnisse einer von evangelischer und katholischer Kirche in Deutschland beauftragten Studie. Die "Projektion 2060" des Forschungszentrums Generationenverträge und des Instituts für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg prognostiziert, dass die evangelische Kirche bis 2060 die Hälfte ihrer Mitglieder und deutlich an Finanzkraft verliert. Einen Teil begründen demographische Entwicklungen, ein anderer Teil die bewusste Entscheidung von Menschen – für oder gegen die Kirchenmitgliedschaft.

"Alleine kann jede:r", sagt die Bäuerin eines Lernbauernhofes in Dortmund. „Wir bringen hier Kindern bei, zusammen zu arbeiten.“ Dieser Satz springt mich an! Stimmt das denn? Sind wir in unserer Gesellschaft so individualistisch drauf, dass wir das „Zusammen“ erst lernen müssen? Ja, das ist wohl so: wir sind eher ich-bezogen als wir-betont. Jede:r schmiedet ihr und sein eigenes Glück. Das prägt. Beispielsweise wollen viele von uns so lange wie möglich alleine zurechtkommen. Um Hilfe bitten, kostet Überwindung. Auf andere angewiesen sein, ist kein schönes Gefühl. Sich auf andere einlassen, mit ihnen zusammenarbeiten – so etwas kann superanstrengend sein. Lieber mache ich mein Ding alleine.

Düsseldorf. Als zu Beginn der Corona-Pandemie Kirchengebäude geschlossen wurden, sind viele Gemeinden zu Video-Streaming, Videoaufzeichnungen sowie Videokonferenzen gewechselt und haben Gottesdienste auf YouTube, Zoom, Facebook oder Instagram angeboten. Dies geschah ohne große Vorbereitungszeit; der Einstieg in digitale Gottesdienste musste schnell gehen. Dazu wurde 2020 eine erste große Nutzer*innen-Umfrage durchgeführt, jetzt gibt es eine Neuauflage dieser Umfrage.