Aktuelles

Goch. „Frieden geht anders – Alternativen zum Krieg“. Das ist das Thema einer Ausstellung des Ev. Kirchenkreises Kleve, die Anfang Dezember zwei Wochen lang im Gocher Rathaus zu sehen sein wird. Sie zeigt, dass internationale Konflikte friedlich gelöst werden konnten. Beispiele dafür kommen aus dem Baltikum, Liberia, Mosambik, Südafrika. Der „Kalte Krieg“ wird ebenso thematisiert, wie die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, die heutige OSZE.

Kalkar. Über einiges konnten die Synodalen des Ev. Kirchenkreises Kleve während ihrer Tagung im Ratssaal der Stadt Kalkar schmunzeln. Anderes löste Entsetzen und ungläubiges Kopfschütteln aus. Markus Heckert, Pfarrer in Thüringen, erzählte Erlebnisse aus seiner Jugend und als junger Erwachsener in der DDR. Familie Heckert wurde einer kompletten Überwachung unterzogen, denn Vater Heckert, ebenfalls Pfarrer, wurde als „Wessi“ im Osten als Top-Spion eingestuft – unbegründet.

Am 27. November ein Blaues Salon-Extra zum Advent!

Goch. Nelson Madela ist vielen Menschen bekannt als erster Präsident Südafrikas mit schwarzer Hautfarbe. Den Weg dorthin, Mandela in jungen Jahren, als Jurastudent mit seinem Freund Oliver Tambo und seine Zeit im Gefängnis auf Robben Island skizzierte Pfarrerin Martje Mechels vom Gemeindedienst Mission und Ökumene. Das "Gespräch im Blauen Salon" gestaltete sie im Dialog mit dem Publikum. Dabei stellten sich Fragen, die gar nicht so leicht zu beantworten sind: Darf Protest für Frieden und Aussöhnung mit Waffengewalt erfolgen? Eine Frage, der auch Nelson Mandela gegenüber stand. "Um ein höheres Ziel, wie die Befreiung eines Volkes von diktatorischen Machthabern zu erreichen, schon", meinten einige. Was, wenn der friedliche Protest zu keinem Ergebnis führt?

Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Goch. Das Verwaltungsamt des Ev. Kirchenkreises Kleve sowie die evangelischen Kirchen in Goch und Uedem werden ab dem 25. November, 17 Uhr, von innen orange leuchten. Der Kirchenkreis und die Gemeinden beteiligen sich damit an der Kampagne „Zonta Says NO“. Zonta-Clubs sind Netzwerke engagierter, berufstätiger Frauen. Sie unterstützen damit im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens die Anstrengungen der Vereinten Nationen zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Weltweit rufen sie Institutionen dazu auf, sichtbare Zeichen gegen die sexualisierte Gewalt an Frauen, ihre Ursachen und Folgen zu setzen.