Telefonseelsorge

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Logos/logoTelSeelsorge.pngViele Menschen glauben, die TelefonSeelsorge berate nur suizidgefährdete Anrufer. Tatsächlich nannte sich die erste Telefonberatung 1956 auch noch „Ärztliche Lebensmüdenbetreuung“. Doch bereits ein Jahr später einigte man sich auf den heutigen Organisationsnamen „TelefonSeelsorge“. Zu Recht, denn es sind bei Weitem nicht nur Suizidgedanken, die Ratsuchende die Nummer der TelefonSeelsorge anrufen lassen. Probleme und Krisen können uns in jeder Lebensphase treffen. Probleme mit der Partnerin oder dem Partner, Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz, Arbeitsplatzverlust, Sucht, Krankheit, Einsamkeit, Sinnkrisen, spirituelle Fragen. Solche Ereignisse und Verletzungen bringen uns oft an unsere Grenzen.

Eine starke Gemeinschaft

Die TelefonSeelsorge ist eine bundesweite Organisation. Rund 8.000 umfassend ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielseitigen Lebens- und Berufskompetenzen stehen Ratsuchenden in 105 Telefonseelsorgestellen vor Ort zur Seite. Der Name "Telefonseelsorge" ist seit 1999 markenrechtlich geschützt. Inhaber der Marke sind die Evangelische Konferenz für Telefonseelsorge und Offene Tür e. V. und die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Beratung e. V.

Träger und Partner

Träger der Telefonseelsorge sind die Evangelische und Katholische Kirche in Deutschland. Die Deutsche Telekom trägt seit 1997 sämtliche Gebühren für die unter den beiden Sondernummern geführten Telefongespräche. Die Telefonseelsorge ist darüber hinaus Mitglied im Internationalen Verband für TelefonSeelsorge IFOTES mit Sitz in Genf. IFOTES hat Mitglieder aus 28 Ländern. Inhalte der internationalen Zusammenarbeit sind in der sogenannten IFOTES-Charta vereinbart.