Synode

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/207.Kreissynode/SynodeBild1.jpgDie Kreissynode leitet den Kirchenkreis als oberstes, beschlussfassendes Gremium. Sie kommt mindestens einmal, in der Regel aber zweimal im Jahr zusammen, um wichtige, alle Gemeinden betreffende Entscheidungen zu treffen. Regelungen und Themen auf landeskirchlicher Ebene kann sie mittels Antrag an die Landessynode dort einbringen. Die Kreissynode setzt sich aus den im Kirchenkreis tätigen Pfarrstelleninhabern, den Synodalabgeordneten der Kirchengemeinden (einer je Pfarrstelle) sowie bis zu 15 vom Kreissynodalvorstand berufenen Mitgliedern und den Vorsitzenden der kreiskirchlichen Fachausschüsse zusammen. Die Kreissynode wird alle vier Jahre, nach den Presbyteriumswahlen, neu gebildet.

Die Kreissynode tagt öffentlich, sofern keine vertraulichen Angelegenheiten beraten werden. Sie ist das eigentliche Leitungsorgan des Kirchenkreises und wählt aus ihrer Mitte den Kreissynodalvorstand. Dieser leitet in ihrem Auftrag den Kirchenkreis zwischen den Synodaltagungen. Der Superintendent führt sowohl den Vorsitz in der Kreissynode als auch im Kreissynodalvorstand.

Zu den Aufgaben der Kreissynode gehören unter anderem die Errichtung kreiskirchlicher Pfarrstellen und Stellen für andere Mitarbeitende, Erledigung der Vorlagen von Kreissynodalvorstand und Kirchenleitung, Beschluss über Anträge von Kirchengemeinden und Fachausschüssen, Wahl der Mitglieder der Fachausschüsse, Beschluss der kreiskirchlichen Kollekten, Beschluss der Kirchensteuer-Umlage an Kirchenkreis und Diakonie, Feststellung des kreiskirchlichen Haushaltsplanes und Entlastung der Jahresrechnungen, Wahl der Abgeordneten zur Landessynode.

Während der 194. Synode wurde von den Synodalen ein Leitbild verabschiedet, das bis heute Gültigkeit hat.

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