Veranstaltungen

Maria Magdalena zwischen Text und Tradition – 20 Jahre Bibel in gerechter Sprache

online

19. November 2026, 19:00-20:30 Uhr, online

Eine Veranstaltung der  Ev. Frauen im Rheinland

Maria Magdalena ist im Johannes-Evangelium sowohl Zeugin der Kreuzigung Jesu wie auch die erste Person, die dem Auferstandenen begegnet. Am Grab erhält sie von Jesus den
Auftrag, den anderen von dessen Auferstehung zu verkündigen. In der späteren Rezeptionsgeschichte wird eben diese Maria allerdings viele Verwandlungen durchlaufen:
von der büßenden Sünderin in Südfrankreich und der reuigen Prostituierten bis zur Geliebten oder Ehefrau Jesu und Mutter seiner Kinder. Durch diese veränderte Deutung
ihrer Person in Religion, Literatur und Kunst wurde die bedeutsame Rolle Maria Magdalenas für das frühe Christentum in den Hintergrund gedrängt. Professorin Dr. Silke Petersen,
Mitübersetzerin der Bibel in gerechter Sprache, geht es in ihrem Online-Vortrag „Maria Magdalena zwischen Text und Tradition“ am 19. November 2026, von 19:00-20:30 Uhr um
beide Seiten: um die Rezeptionsgeschichte rund um Maria Magdalena sowie um die Herausforderungen einer Übersetzung in „gerechter Sprache“ am Beispiel von Kapitel 20 des
Johannes-Evangeliums. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit der Referentin ins Gespräch zu kommen. Eine Veranstaltung der Evangelischen Frauen im Rheinland in
Kooperation mit dem Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau sowie der Stabsstelle Vielfalt und Gender der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Die Teilnahme an dieser Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird dennoch gebeten, da der Link zur Videokonferenz vorab per E-Mail versendet wird:

https://www.ebz-rheinland.de/veranstaltungen/theologie-spiritualitaet-weltgebetstag/veranstaltungsdetails/20-jahre-bibel-in-gerechter-sprache-maria-
magdalena-zwischen-text-und-tradition

Ausstellungsführung „Maria Magdalena: Sin. Pray. Love.“
28. November 2026, 14:15 bis 16:30 Uhr (60-minütige Führung von 14:30 bis 15:30 Uhr),
im Frankfurter Städel Museum

Ergänzend zur Online-Veranstaltung „Maria Magdalena zwischen Text und Tradition – 20 Jahre Bibel in gerechter Sprache“ laden die Evangelischen Frauen im Rheinland in
Kooperation mit dem Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau zu einer exklusiven Gruppenführung durch die Sonderausstellung „Maria Magdalena: Sin. Pray.
Love.“ im Frankfurter Städel Museum ein. Das Museum präsentiert erstmals eine umfassende Ausstellung zur außergewöhnlichen Figur der Maria Magdalena. Die Schau
zeichnet nach, wie sich ihr Bild im Laufe der Jahrhunderte wandelte – von der Apostelin und treuen Anhängerin Jesu zur Sünderin und asketischen Büßerin, über die ekstatische Heilige
bis hin zur modernen, selbstbestimmten Frau als Identifikationsfigur. Mehr als 100 Gemälde, Skulpturen und Grafiken vom Mittelalter bis in die Gegenwart zeigen in der
Sonderausstellung die vielfältigen Deutungen der Maria Magdalena. Die Teilnahme an der Ausstellungsführung kostet 32 Euro (inkl. Eintritt), Anmeldeschluss ist
der 23. November 2026.

Anmeldung unter https://www.ebz-rheinland.de/veranstaltungen/theologie-spiritualitaet-weltgebetstag/veranstaltungsdetails/ausstellungsfuehrung-maria-magdalena-sin-pray-
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