UNICEF-Reporter Manfred Kutsch berichtet in Goch über Mossul


Goch

UNICEF-Reporter Manfred Kutsch berichtet von seinem Besuch in Mossul
Am 6. Mai um 19 Uhr, im Gocher Gemeindehaus, Markt 4

Die Ev. Kirchengemeinde und die Eine-Welt-Gruppe Goch laden gemeinsam zu dem Abend ein.

Die Besatzungszeit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und ein monatelanger Befreiungskampf haben aus der einst blühenden nordirakischen Kultur-Metropole Mossul eine Ruinenlandschaft gemacht.

Die Reporter Manfred und Silke Kutsch dokumentierten eine Woche in Mossul unter hohen Sicherheitsvorkehrungen das Leben der IS-Opfer und deren Schicksale. Sie sprachen mit vielen traumatisierten Jungen und Mädchen, mit Minenspezialisten, Ärzten, Lehrern und Familien, die alles verloren haben. Die Kameras der Weltöffentlichkeit zogen weiter. Doch das Leid der Zivilbevölkerung, insbesondere der Kinder, entzieht sich menschlicher Vorstellungskraft.

Immer noch sind nicht alle sterblichen Überreste der rund 10.000 Opfer geborgen und längst nicht alle Sprengfallen entschärft. Eine hohe Zahl geflohener Familien aus den umliegenden Camps will wieder nach Hause, allen Widerständen zum Trotz. Aber es fehlt an allem. UNICEF unterstützt die Rückkehr der Kinder
und ihrer Familien durch die Versorgung mit Wasser, Medikamenten, medizinischem Gerät sowie durch die Wiedereröffnung von Schulen.

Spenden fließen direkt in die Hilfe vor Ort. Das kosten Hilfsgüter:
11 Euro kostet ein kleines Bildungspaket mit Schulrucksack, 100 Stiften und 20 Tafeln.
25 Euro kostet ein Paket mit 60 Dosen Polio-Impfschutz und 160 Dosen Tetanus-Impfstoff.
28 Euro kostet ein Ernährungspaket mit 50 Päckchen Erdnusspaste und 16 Paketen hochproteinhaltiger
Kekse.
35 Euro kostet ein Erste-Hilfe-Paket zur medizinischen Versorgung.

Spenden auf das Unicef-Aktionskonto
Sparkasse Aachen
IBAN DE02 3905 0000 0000 331900

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