Alternativen zu Hartz IV


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Eine „Umkehr" in der Arbeitsmarktpolitik einleiten will der Sozialwissenschaftler Prof. Gerhard Bäcker vom Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen. Er fordert v.a. eine Stärkung der Arbeitslosenversicherung auch als Arbeitsversicherung, ein Arbeitslosengeld Q zumindest als Option für alle Arbeitslosen, eine Zwischenleistung zwischen Versicherung und Fürsorge sowie weitgehend sanktionsfreie Mindestsicherungen (vgl. Alternativen zu Hartz IV / Soziale Sicherheit. Zeitschrift für Arbeit und Soziales 10/2018). Anzustreben seien anstelle von Abstiegsängsten soziale Sicherheit und soziale Teilhabe statt Ausgrenzung.

Damit hat Prof. Bäcker indessen eine breite Debatte auch in den Medien zu einer grundlegend-qualitativen Reform der jetzigen Arbeitsmarktpolitik und zu einer menschenwürdigen Grundsicherung anstelle von Hartz IV mit angestoßen.

Nach einer Vorstellung seiner Thesen und Vorschläge durch Prof. Bäcker ist zu diskutieren, welche konkreten Forderungen weiterführend und praktikabel sind und wie sie auch durchgesetzt werden können.
Gesprächspartner sind der Industriepfarrer Jürgen Widera, der Sozialethiker Norbert Fabian und die Teilnehmer/innen.

Referent: Prof. Dr. Gerhard Bäcker, Universität Duisburg-Essen

Termin: Dienstag, 22. Januar 2019, 18.30 – 20. 45 Uhr

Ort: Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein, Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg-Mitte

Eine Veranstaltung des Laboratoriums in Kooperation mit dem Kath. Bildungswerk

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