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Podium am Samstagmorgen: "Gespaltene Gesellschaft - Gesellschaftlicher Friede - Rolle der Kirche".

(Foto: Archiv) Am Freitag, 9. November und Samstag, 10. November findet die 218. Tagung der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Kleve statt. Sie beginnt um 17 Uhr mit der gemeinsamen Feier des Abendmahlsgottesdienstes in der evangelischen Kirche Uedem. Nach dem Abendimbiss im "Bürgerhaus Uedem" (Agathawall 11) wird dort die Synodaltagung ab 19 Uhr fortgesetzt. Am Samstag beginnt die Synode um 9 Uhr mit einer Andacht am Ort der ehemaligen Synagoge Uedem (Agathawall), anlässlich des Gedenkens zur Reichspogromnacht. [mehr ...]

Zusammenarbeit in einer Region konkret: Die Region West, bestehend aus den Kirchengemeinden Goch, Kervenheim, Louisendorf, Pfalzdorf, Uedem und Weeze, arbeitet in der Konfirmandenarbeit zusammen. Das neue Unterrichtskonzept enthält neben dem traditionellen Unterrichtsjahr bis zur Konfirmation das „Konfi 3". Das bedeutet, Kinder der dritten Grundschulklasse werden mit den ersten grundlegenden Inhalten der Bibel, kirchlichen Handlungen, mit der Kirchengemeinde und den Kirchengebäuden bekannt gemacht. Was passiert bei der Taufe oder wie geht Versöhnung? Warum wird Abendmahl gefeiert? Das zu beantworten ist in der Region West nicht nur Aufgabe der Pfarrpersonen, sondern es haben sich Eltern bereit erklärt, in kleinen Hauskreisen mit fünf oder sechs Kindern zu arbeiten. [mehr ...]

Mit Esther Lorenz, Gesang + Rezitation und Hendrik Schacht an der Gitarre. Am 25. November beginnt das Konzert in der in der Jesus-Christus-Kirche, Kevelaer um 17 Uhr. Die Evangelische Kirchengemeinde Kevelaer lädt am Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag des Kirchenjahres zu diesem besonderen Konzert ein. Die Sängerin Esther Lorenz präsentiert israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Begleitet wird sie dabei von dem Gitarristen Hendrik Schacht. [mehr ...]

Schülerinnen und Schüler sowie Gocher Bürger sind eingeladen, aus der Original-Prozessakte wird im Museum gelesen.

Mehr denn je ist die Erinnerung an die Reichspogromnacht wichtig. Die Stolperstein-Initiative in Goch hat darum drei Gocher Schulen (Gesamtschule Mittelkreis, Realschule und Gaesdonck) eingeladen, am Gedenken zur Pogromnacht vor 80 Jahren teilzunehmen. Am Freitag, 9. November, starten sie und interessierte Bürgerinnen und Bürger um 17 Uhr an 5 Punkten (Brückenstraße, Weezer Straße, Voßstraße, Blumenplatz und Mühlenstraße). Unter anderem dort haben jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger gewohnt. Für verlegte Stolpersteine, die an diese Mitbürger erinnern, werden Kerzen angezündet. [mehr ...]

Was kostet die Teilnahme am Kirchentag und die Busfahrt?

Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag 2019 bringt über 100.000 Menschen jeden Alters, unterschiedlicher Religionen und Herkunft zusammen, um ein Fest des Glaubens zu feiern und über die Fragen der Zeit nachzudenken und zu diskutieren. Der Kirchenkreis organisiert für die Kirchengemeinden eine gemeinsame Busfahrt dorthin und wieder zurück, inklusive Teilnahme und Unterkunft in Gemeinschafts/Privatquartieren. Weitere Infos und den genauen Anmeldeschluss in den Gemeindebüros erfragen! Wer sicher gehen will, sollte sich bis Ende Januar entschieden haben. Die Kosten unter: [mehr ...]

Präses Rekowski erinnert in Oberhausen an das Ende des 1. Weltkriegs

Oberhausen. Mit militärischen Mitteln lässt sich kein dauerhafter Friede sichern. Darauf hat Präses Manfred Rekowski am Sonntag, 4. November, in einem Gottesdienst zu Beginn einer Gedenkwoche zum Ende des Ersten Weltkriegs in Oberhausen hingewiesen. Mit Bezug auf eine Textstelle aus dem neutestamentlichen 1. Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Thessaloniki (Kapitel 5, 1-11) sagte er in der Christuskirche: „Lasst euch nicht einschläfern durch die Parole: Friede und Sicherheit durch Soldaten." Dieser falschen Parole auf die Schliche komme man auch mit einem Blick ins Alte Testament, etwa beim Propheten Jeremia. „Da hat Gott sein Volk gewarnt vor den falschen Propheten, die rufen: Friede, Friede, und ist doch kein Friede, denn ,alle gieren nach falschem Gewinn'. Die Parole ,Sicherheit und Frieden' bringt oft nichts anderes als hemmungsloses Gewinnstreben ohne Rücksicht auf menschliche Verluste. Vor diesen Parolen sollen sich wache Christinnen und Christen nicht einschläfern lassen", sagte der Präses in der Oberhausener Christuskirche. [mehr ...]

Im Jahr 1 nach dem großen Jubiläum

Ein Jahr nach den Feierlichkeiten im Rahmen des 500. Geburtstages der Reformation feiern die Gemeinden im Kirchenkreis am 31. Oktober erneut die Reformation. "Ecclesia semper reformanda", die sich immer verändernde Kirche wird am Beispiel der Region West deutlich. Zum ersten Mal lädt die Region alle sechs Gemeinden zu einem zentralen Gotesdienst nach Louisendorf ein. In der Elisabethkirche beginnt der Gottesdienst um 19 Uhr, musikalisch begleitet an der Orgel von Lukas Kowal und vom Posaunenchor Pfalzdorf. Auch im Jahr eins nach dem großen Jubiläum wird gefeiert. Die Gemeindeglieder der Region West bleiben nach dem Gottesdienst zum gemeinsamen Imbiss, zu der jede und jeder etwas beitragen kann. Weitere Reformationsgottesdienste unter mehr. [mehr ...]

Bei strahlendem Sonnenschein liefen Presbyterium und Pfarrpersonen der Region mit der neuen Weezer Pfarrerin in die ev. Kirche ein. Zu den Klängen von „Pomp and circumstances", dargeboten vom Kirchenchor und der Orgel, stand die Gemeinde zur Begrüßung von Pfarrerin Irene Gierke auf. Nicht nur die Gemeindeglieder aus Weeze waren gekommen, sondern viele Wegbegleiter, Familie, Freunde und Gäste aus den Nachbargemeinden. [mehr ...]

Die Evangelische Kirchengemeinde Pfalzdorf trennt sich von ihrer Westkirche

Bild: ev. Kirche Nierswalde, Ostkirche, Westkirche. Die Entscheidung steht: Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Pfalzdorf berichtete in der Gemeindeversammlung am gestrigen Sonntag, wie und wo sie zukünftig ihre Arbeit gestalten will: Die Kirchengemeinde wird die Westkirche verkaufen. Parallel zu den Beratungen hatte sich ein Investor gemeldet, er möchte dort privat Wohnraum einrichten. Die denkmalgeschützte Kirche kann so in ihrem äußeren Erscheinungsbild erhalten bleiben. Das Presbyterium hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht: „Es war eine schwere Geburt", sagte Presbyterin Irmgard van der Post. Der Grund ist vor allem finanzieller Natur: Rund 30.000 Euro hat die Gemeinde jedes Jahr für die Gebäude aus den Rücklagen nehmen müssen, das konnte nicht ewig so weiter gehen. Zumal sämtliche Gebäude der Gemeinde renovierungsbedürftig sind. [mehr ...]