Aktuelles

Ihr letzter Tag im Büro: Astrid Bouvelet

Goch. Der Schreibtisch liegt noch voll – obwohl Donnerstag ihr letzter Arbeitstag beim Kirchenkreis war: Astrid Bouvelet, Leiterin des Personalbüros, geht in den Ruhestand. Seit Februar 2011 war sie Teil des Verwaltungsamtes in der Niersstraße. „Gut“ lautet die kurze und präzise Beantwortung der Frage, wie sich der letzte Arbeitstag anfühlt. Trotzdem wird ein bisschen Wehmut dabei sein. „Wir haben hier immer gut als Team zusammengearbeitet“, sagt sie.

Nicht vermissen wird sie die 50 Kilometer aus ihrem Wohnort Neukirchen-Vluyn, die sie täglich zwei Mal absolviert. Davor war sie in Düsseldorf tätig, die „Gegenrichtung der A57“ – das war noch schlimmer. In Düsseldorf hat Astrid Bouvelet auch Personalsachen bearbeitet, hat den Prozess mitbegleitet, als alle Kindertagesstätten im Kirchenkreis zur Diakonie Düsseldorf abgegeben wurden und war als Controllerin tätig.

„Ich wollte aber zurück zum Personal“, sagt sie rückblickend auf ihre Bewerbung im Kirchenkreis Kleve. Hier war sie unter anderem zuständig für die Zahlbarmachung von Löhnen und Gehältern, hat Menschen beraten, wenn es dazu Fragen gab, hat Arbeitsverträge formuliert und hat vor allem auch die Kindertagesstätten im Kirchenkreis begleitet und beraten. Eine Sache darunter: Wenn die Kindertagesstätte eine Anzahl x Kinder im nächsten Jahr haben wird, von denen die einen so alt, die anderen so alt sind, eine Anzahl x Kinder integrativ ist, eine Anzahl y Kinder nicht, wenn ich diese oder jene Zusatzbetreuung anbieten will, wie viel Personal brauche ich dafür mindestens? Und wieviel Personalkosten bedeutet das dann? „Mir hat an meiner Arbeit der Kontakt mit den unterschiedlichen Menschen gefallen, sie bei ihrer Arbeit unterstützen zu können“, sagt Astrid Bouvelet.

„Wir verlieren mit Astrid Bouvelet eine kompetente, erfahrene, verschwiegene und loyale Kollegin“, sagt Claudia Weber, Leiterin der Verwaltung. „Sie kennt die Gesetze und ihre Historie und ist dabei stets offen für konstruktive Lösungen. Ich schätze ebenfalls sehr, dass sie einen gesamtkirchlichen Überblick hat und in den kirchlichen Strukturen ‚zuhause‘ ist.“

Und nun? „Der Kalender sieht bislang noch nicht nach Ruhestand aus“, verrät Astrid Bouvelet. Ihr Mann arbeitet noch, der Sohnemann geht zur Schule. Aber: „Jeden Monat steht eine Reise auf dem Programm, Kurztrips für ein paar Tage.“ Wenn das Wetter mal schlecht ist, Astrid Bouvelet hat ein Händchen für alles, was gebastelt werden kann. Auch davon haben wir im Haus der kreiskirchlichen Dienste an der ein oder anderen Stelle profitieren können!

Also ein großes Dankeschön für alles und einen wohlverdienten Unruhestand!    

Zurück