tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/HotTeam.jpgFoto oben: Ulrike Buschhausen, Frank Bublitz, unten: Dominik Verholen, Lena Koch und Lena Tengelsen.

Jetzt passt es: Pfarrer Frank Bublitz freut sich über den frischen Wind im H.o.T., dem Jugendzentrum in Sonsbeck. Untergebracht im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde, steht es allen Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 27 Jahren offen, egal welcher Konfession. Die Kirchengemeinde dankt Lena Koch, sie hatte die vergangenen Monate mit einer halben Stelle überbrückt. Nun wollen die Beteiligten mit Lena Tengelsen und Dominik Verholen eine langfristige Perspektive schaffen.

Tengelsen wohnt in Goch und war bei der Stellenausschreibung der Sonsbecker sofort Feuer und Flamme: „Mir gefällt an der Arbeit mit den Kindern hier, dass die Kinder freiwillig zu uns kommen." Die 24-Jährige Erzieherin mit Studium Kindheitspädagogik findet: „Vieles wird Kindern heute vorgesetzt, überall Leistung gefordert, das ist im H.o.T. (Haus der offenen Tür) anders. Kinder helfen manchmal sogar freiwillig, wenn es im Garten etwas zu tun gibt." Sie steht der Gemeinde mit 100-prozentigem Stellenumfang zur Verfügung, ihr Kollege Dominik Verholen zu 50 Prozent. Der 22-jährige Weseler studierte Sozialpädagogik in Nijmegen, absolvierte nebenher Jahrespraktika in einer OGATA, einem Betreuungsverein in Wesel und als Schulsozialarbeiter in Kamp-Lintfort. Nach dem bestandenen Trainerschein als systemischer Anti-Gewalt Trainer wusste er: ich möchte gerne mit Gruppen arbeiten. Lena Koch ist seit sie 18 Jahre ist im H.o.T. ehrenamtlich aktiv gewesen, sie bleibt dem H.O.T. auf kleiner Stundenbasis erhalten.

Das Team versteht sich gut, sie arbeiten nun seit knapp drei Wochen zusammen. Welche Angebote nach den Herbstferien stattfinden, wird derzeit noch ausgetüftelt. Grundsätzlich ist das H.o.T. montags bis freitags von 15 Uhr bis 20 Uhr, mittwochs sogar bis 21 Uhr geöffnet. Die Kinder und Jugendlichen kommen zum Quatschen, zum gemeinsamen Spielen: Futbol, Air-Hockey, Billard, Gesellschaftsspiele - altersübergreifend. Geholfen wird von den Mitarbeitenden schon mal bei einer Bewerbung und den Hausaufgaben oder es wird zusammen gekocht. „Die Kinder kommen von alleine, da brauchen wir gar nicht groß zu fragen", so Tengelsen. „Wenn der Schuh mal etwas enger drückt, auch der Förderverein unterstützt das H.o.T. – auch gerne mehr als nur finanziell", sagt Ulrike Buschhausen, Vorsitzende des Fördervereins.

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/HotFront.jpgFoto: Das H.o.T. von vorne. Jugendarbeit hat in der Sonsbecker Herrenstraße einen hohen Stellenwert, in Spitzenzeiten kamen 30-40 Kinder pro Tag. Die Kirchengemeinde zahlt 40 Prozent der Personalkosten, die kommunale Gemeinde trägt 60 Prozent. Eine Hoffnung von der Kirchengemeinde ist, über gemeinsame Aktionen von H.o.T und der Konfirmandenarbeit Jugendliche nach der Konfirmation im H.o.T. zu halten. Einige Höhepunkte sind schon terminiert: Eine „Eisdisco" in Grefrath am 7. Dezember ab 17 bis 23 Uhr und der „lebendige Adventskalender" macht am 21. Dezember um 18 Uhr im H.o.T. Station.

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