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Spannung bei der Preisverleihung zum Kreativwettbewerb
Ein kleines bisschen aufgeregt waren die über 100 Schülerinnen und Schüler mit Begleitpersonen in der Heilig-Geist-Kirche Geldern schon: Sie warteten auf die Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger. Der Evangelische Kirchenkreis Kleve hatte zusammen mit dem Schulreferat Duisburg/Niederrhein Anfang des Jahres einen Kreativwettbewerb ausgeschrieben. Religionsklassen aller Schulformen im Evangelischen Kirchenkreis Kleve konnte sich beteiligen. Sie waren aufgerufen, sich im Religionsunterricht mit der Jahreslosung 2026 „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ möglichst kreativ zu beschäftigen.
„Danke für eure vielen tollen Ideen, für uns als Jury war es echt schwer, die Preisträger auszusuchen“, so Schulreferentin Claudia Ehling. Insgesamt 1.000 Euro teilen sich 7 Klassen, unterteilt in zwei 1. Preise (200 Euro), zwei 2. Preise (150 Euro) und drei 3. Preise (100 Euro) für Grundschulen und weiterführende Schulen. Von 77 Schulen hatten 12 Beiträge eingereicht.
Es kam tatsächlich alles: Bilder, Lieder, Gedichte, ein Lapbook und Videos. Eines zeigte das Hoffnungsspray, das sicher jeder gerne hätte: Entwickelt von Schülerinnen der 9. Jahrgangstufe des Lise-Meitner-Gymnasiums, wirkt es sogar kurz vor der Rückgabe von Klausuren. Tolle Gedanken spiegelten sich in allen Beiträgen. Die Marienschule Materborn verband den Klassiker „Die Gedanken sind frei“ mit selbst gedichteten Texten und dem Rap: „Kommt alle mit, wir gehen diesen Schritt, with god in our heart, we never fall apart.“ Ein ganzes „Lapbook“ produzierte die 3. Klasse der Geschwister Devries Grundschule Uedem. Sehr viel künstlerische Arbeit gemacht hatten sich auch die Preisträger der Gesamtschule Mittelkreis Goch und des Liebfrauenberufskollegs Geldern (Unterstufe der Sozialassistenten) mit Bildern und Texten zur Jahreslosung, die sie dem Publikum in der Heilig-Geist-Kirche erklärten. Ebenso ausgezeichnet wurde Klassen der Rheinschule Emmerich und der Petrus-Canisius Grundschule Weeze für ihre künstlerischen Umsetzungen der Jahreslosung.
„Die Jahresslosung klingt, als ob jemand den Mund ganz schön voll nimmt“, so Pfarrerin Rahel Schaller für den Kirchenkreis. In ihrer Andacht führte sie weiter aus, „dass Gott mit uns alles neu machen will, uns die Kraft gibt, Dinge zu verändern, selbst wenn wir sie uns anfangs vielleicht gar nicht zutrauen.“ Kreiskantor Mathias Staut begleitete die Preisverleihung musikalisch, ein Lied zur Losung sangen alle gemeinsam.
Bevor es wieder nach Hause ging, lud der Kirchenkreis alle Schülerinnen und Schüler mit Begleitpersonen zum Eis ein, ein leckerer Abschluss des Wettbewerbs. Zur Jury gehörten neben Schulreferentin Claudia Ehling und Rahel Schaller (Kirchenkreis) auch Simeon Schindler (Gesamtschule am Forstgarten), Marcus Knops (Gelderlandschule) Dr. Stephan Mann (Museum Goch) und Stefan Schmelting (Kirchenkreis).