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Posaunenchor Pfalzdorf feiert 60. Geburtstag

Ein runder Geburtstag kann unterschiedlich gefeiert werden. Gar nicht – das wäre schade. Alles an einem Tag oder auf mehrere Tage verteilt - der Posaunenchor Pfalzdorf entschied sich für letzteres. Getreu dem Motto: „so haben wir mehr davon“, begann das Festjahr mit dem Auftakt am 2. Advent. Es konzertierte der Bezirkschor Unterer Niederrhein Adventliches. Am Pfingstsonntag, dem Geburtstag der Kirche, feierte die Gemeinde Pfalzdorf nun doppelt: Festgottesdienst zu Pfingsten mit dem Posaunenchor.

 

Neben den freien Stücken „Fanfare“ (Fünfgeld), „Wie im Himmel“ (Nilsson) und „Rondovouz for Brass“ (Weckeßer) war die Ehrung verdienter Mitglieder ein Höhepunkt. Für das Posaunenwerk übernahmen das Bezirksobfrau Doris Hetzel und Regionalposaunenwart Gerald Münster. Über die Ehrung freuten sich fünf Chormitglieder: Bereits seit 10 Jahren dabei ist Joscha Seven, er bekam die Silberne Anstecknadel. Die goldene Anstecknadel und eine Urkunde für mehr als 25 Jahre Dienst am Instrument bekamen Elke Hiob, Tina Jäger und Anja Westerhoff. (Fast) von Anfang an dabei, nämlich 50 Jahre, ist Christian Halfmann, er bekam neben einer Urkunde die Ehrenmedaille des Posaunenwerks. „Natürlich macht uns das Hobby Freude, doch es ist eben auch ein Ehrenamt“, meinte Gerald Münster, in das jeder investiere: Wöchentliche Proben, Übestunden zuhause und die meisten Posaunenchorbläser kaufen ihr Instrument selbst. Chorleiter Stefan Schmelting dankte den Chormitgliedern und Ehemaligen für ihr Mittun und dem immer großzügig unterstützenden Presbyterium. „Natürlich haben neben den Menschen vor Ort auch Engagierte im Posaunenwerk, in der Landeskirche, im EPiD und ganz viele andere jahrzehntelang an der heutigen Posaunenchorlandschaft als Alleinstellungsmerkmal evangelischer Kirche mitgebaut.Was haben Lehrgänge, Posaunen- und Kirchentage doch immer wieder für zusätzliche Motivation gesorgt!“

Nun freut sich der Chor auf den 4. Juli. Die Chöre im Bezirk sind mit Instrumenten zur Sommerparty am Pfälzerheim eingeladen, ebenso ehemalige Mitbläserinnen und Mitbläser sowie das Presbyterium. Ohne festes Programm - an Essen und Getränken wird es nicht fehlen. Die Musik – der Jubilar lässt sich überraschen, was passiert und welche Spontan-Chor-Zusammenstellungen sich ergeben.

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