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Neubeginn in Geldern: Pfarrerin Brück

Nach der Verabschiedung von Pfarrerin Heimann am Sonntag beginnt für Pfarrerin Brück das Kennenlernen der Gemeinde in Geldern. Der Region Süd im Kirchenkreis stehen insgesamt 5 Pfarrstellen zu, die durch die Region auf die Region verteilt werden. Ebenso zur Region gehören neben Geldern die evangelischen Kirchengemeinden Issum, Kerken, Kevelaer und Straelen-Wachtendonk. Pfarrerin Brück betreut nun schwerpunktmäßig Geldern und weiterhin Issum.

Die Pfarrerin ist in Geldern keine Unbekannte. Bereits im Rahmen von Kanzeltausch, Gottesdienstvertretungen und Sommerkirche war die 48-Jährige immer mal wieder in Geldern präsent. Vielen Schülerinnen und Schülern ist sie als Lehrerin für Evangelische Religion am Lise-Meitner-Gymnasium begegnet.

Im Pressegespräch erzählt Brück, wie sie selbst Pfarrerin wurde: Aufgewachsen im Hunsrück, war es der dortige Pfarrer, der sie nach der Konfirmation in die Gemeindearbeit mit Kindern einband und ihr Vertrauen schenkte. „So zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr reifte der Gedanke, ich könnte auch Theologie studieren“, sagt Brück. Während des Studiums in Wuppertal, Heidelberg und Bochum erlernte sie den Pfarrberuf, den sie bis heute gerne macht. Wenn es geht, genießt sie Zeit mit Familie und Freunden, dann bin ich auch einfach mal „Yvonne“.

Yvonne Brück gehört sie zu dem Jahrgang, für den es nach dem Vikariat aufgrund des Überschusses an Theologinnen und Theologen schwierig war, eine Pfarrstelle in der rheinischen Kirche zu bekommen. So führte der Weg zunächst in die Schweiz. „Der große Unterschied zur Kirche hier ist, dass Pfarrerinnen und Pfarrer von Verwaltungsarbeit größtenteils befreit sind.“ Auch wenn es Familie Brück im Thurgau gut gefiel, ihre Familie im Hunsrück und die niederrheinischen Wurzeln des Ehemanns entwickelten zu große Anziehungskräfte. So kamen sie nach fast sechs Jahren zurück und begannen 2014 neu in Issum, ihre Tochter kam zur Welt.

„Ich puzzle mich in die Gemeinde hinein“, beschreibt Brück den aktuellen Zustand, denn eine Verteilung der Aufgaben in der Gemeinde Geldern zwischen ihr und Pfarrer Holstein, daran wird noch gearbeitet. „Wir haben kein fertiges Konzept, wie es weitergehen kann und was die Gemeinde perspektivisch braucht.“ Erstmal ankommen ist sicher auch eine gute Idee, offiziell wird Brück in der Gemeinde begrüßt im Gottesdienst am 22. März, 11 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche.

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