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Erste Hilfe im Kirchenkreis

„Hilfe, Hilfe“, schallte es am Donnerstag durch das Verwaltungsamt. Nicht, weil wirklich was passiert wäre, sondern weil die Teilnehmenden des Erste-Hilfe Lehrgangs den Ernstfall probten. Mit Klaus von Suchodoletz, Mitarbeiter des DRK-Kreisverband Kleve-Geldern wurden verschiedene Verbände angelegt, die Reanimierung der Puppe „Little Ann“ geübt und Rudelbildungen diskutiert. Denn: Nichts ist schlimmer für Helfer und verletzte Personen, als eine Traube von Menschen, die nichts anderes tut, als sich über den Verletzten zu beugen. „Zwei bleiben zum Reanimieren, einer holt den Notarzt, einer was zu trinken, einer ein Kissen und ein sechster hält Leute davon ab, Unfall und Verletzte zu filmen“, gab Suchodoletz als Tipp. „Das muss dann nur einer in die Hand nehmen.“

Neben all dem Ernst der Lage hatten die Teilnehmenden viel zu lachen. So spielten sie verschiedene Verletzungs-Szenarien durch, die sie pantomimisch darstellten. Dazu kamen Themen wie die Rettung aus dem Gefahrenbereich und wie nehme ich einem gestürzten Radfahrer den Helm ab? „Wer von Ihnen weiß, wo in der Gemeinde oder am Arbeitsplatz der nächste Defillibrator zu finden ist und kann ihn bedienen“, fragte Suchodoletz in die Runde und zeigte anschließend die Funktionsweise.

„Wir haben leider immer mehr Menschen, die nicht wissen, wie sie Erste Hilfe leisten können“, kritisierte der DRK-Ausbilder. Auch Auffrischungen sind nicht  verkehrt. Der Stand der Wissenschaft und Rettungs-Techniken ändern sich mit den Jahren. Kein Problem für die Teilnehmenden des Kurses, den die Erwachsenenbildung im Kirchenkreis regelmäßig anbietet. Sie sind wieder auf dem Laufenden.

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