Taizéspätschicht im Advent


Xanten-Mörmter

Die Taizespätschicht im Advent führt auf den Weg zum Fest der Geburt Christi
evangelische Kirche am Markt Xanten

XANTEN „Gebürtlichkeit" - Dieser Gedanke von Hannah Arendt ist der, unter dem der Gottesdienst als Taizégebet in den Advent einstimmt.

„Gebürtlichkeit bedeutet zum einen, dass jeder durch Geburt als ein anderer zur Welt kommt und bedeutet zum anderen, diese unglaubliche Kraft anfangen zu können. Immer wieder. Zu unterbrechen. Zu verzeihen. Nicht durch Scheitern oder Fehler und auch nicht durch Vergehen ein für allemal definiert oder verurteilt zu sein. Eben erneut anfangen zu können."

Der ökumenische Taizé-Singkreis unter Leitung von Pfarrer Joachim Wefers stimmt im Gottesdienst eine Fülle von mehrstimmigen Taizé-Liedern an. Dr. Beate de Fries (Flöte) und Joachim Wefers (Gitarre) begleiteten. Die meditativen Gesänge erklingen im Schein von Kerzenlicht: Liedblätter liegen aus. So können auch weniger Geübte die international verbindenden Gesänge der Hoffnung und Glaubenszuversicht mitsingen. Der Gründer von Taizé, Frère Roger, sagte zu den Gesängen: „Sie helfen begreifen, dass schon allein die Sehnsucht nach Gott unsere Seele wieder aufleben lässt." Alle Freunde der meditativen Gesänge aus Taizé und Menschen, die sich in den Advent einstimmen möchten, sind zu diesem adventlichen Gottesdienst im Kerzenschein herzlich eingeladen.

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