Schokokampagne des Ev. Kirchenkreises Kleve

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Schoko/KampagnenLogo500.jpgDie Kampagne lief im Kirchenkreis 2014-2015.

Die Schokokampagne des Evangelischen Kirchenkreises Kleve begann mit einer Eröffnung auf dem Gocher Marktplatz vormittags am 12. September 2014. Jede 8. Kakaobohne weltweit wird in Deutschland verarbeitet und gegessen. Deswegen dürfen uns die Bedingungen, unter denen Kakoabauern in der Elfenbeinküste, in Ghana oder in Indonesien das ehemalige Luxusgut anbauen nicht egal sein.

Im Kirchenkreis fanden in den Gemeinden im Veranstaltungszeitraum bis Ostern unterschiedliche Veranstaltungen statt, es konnte ein Kakaokoffer mit vielen Materialien ausgeliehen werden.

Ein Flyer des Kirchenkreises informiert zur Kampagne und den Gründen, sich für fair gehandelte Schokolade einzusetzen. Hier können Sie sich ihn ansehen.

Kreativ-Wettbewerb

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Schoko/FlyerWettbewerb.jpgWir haben Kinder und Erwachsene, Einzelpersonen und Gruppen eingeladen, sich am Kreativ-Wettbewerb zu beteiligen. Zum Thema der Kampagne "Macht Schokolade fair" wurden Bilder, Textarbeiten, Fotocollagen, Videos, Gedichte, Skulpturen eingesandt, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Für Einzelpersonen gab es ein Smartphone zu gewinnen, ein sogenanntes "Fairphone", der Gruppensieger bekam ein Schokofest für eine ganze Gruppe spendiert. Schüler des Jan-Joest Gymnasiums Kalkar schenkten ihren Preis weiter an eine Flüchtlingsunterkunft in Bedburg-Hau. Ob nun gewonnen oder nicht, alle teilnehmenden Objekte wurden in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Mehr Infos mit einem Klick auf den Flyer.

 

Unterschriftenaktion zur Kampagne: „Macht Schokolade fair!“

Es kann nicht mehr unterzeichnet werden, die Aktion ist beendet.

Wir fordern von den Schokoladenunternehmen:

  1. eine faire Bezahlung von Kakaobauern und -bäuerinnen und ihren ArbeiterInnen
  2. die Einhaltung der Menschen- und Arbeitsrechte entlang der gesamten Kakao-Wertschöpfungskette
    und die Ablehnung ausbeuterischer Kinderarbeit
  3. die Unterstützung von Kakaobauern und -bäuerinnen bei der Umsetzung einer nachhaltigen und diversifizierten Landwirtschaft
  4. die Anwendung eines unabhängigen Zertifizierungs- und Kontrollsystems

Alle Unterschriften werden weitergeleitet an den Inkota-Netzwerk e.V. Ihre Unterschrift wird dann bei der europäischen Petition „Make Chocolate fair“, deren Forderungen gleichlautend sind, mitgezählt.

Make Chocolate Fair! überreichte die Petition den Schokoladenunternehmen auf ihrer Vollversammlung im Sommer 2015. Personenbezogene Daten werden ausschließlich, wenn angegeben, zur Versendung von Informationen des Kirchenkreises Kleve und des INKOTA-Netzwerk e.V. verwendet und in keinem Fall an Dritte weitergegeben. www.inkota.de