Superintendent Pfarrer Hans-Joachim Wefers predigt an Pfingsten

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/Wefers25Ordination2.jpgAuf den Tag genau vor 25 Jahren wurde Hans-Joachim Wefers in Bonn zum Pfarrer in der rheinischen Kirche ordiniert. Den Segen von Assessor Pfarrer Robert Arndt in der ev. Kirche Xanten und die Glückwünsche der Gemeinde während des anschließenden Empfangs nahm der Xantener Pfarrer und Superintendent des Ev. Kirchenkreises Kleve gerne entgegen.

Pfarrer wurde der Seelsorger erst über naturwissenschaftliche Studien-Umwege: „Ich wollte etwas Sinnvolles machen". Von Beginn an versieht er seinen Dienst akribisch und - immer selbstkritisch - auf der Suche nach dem besten Ergebnis. Durchdrungen vom Geist Gottes - nicht nur an Pfingsten.

Der Geist Gottes war am Pfingstsonntag Thema im Predigttext. „Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott gegeben ist.", heißt es im Korintherbrief. „Durch diesen Geist schaue ich anders auf die Welt", so Wefers in seiner Predigt. Er ermögliche zum Beispiel Mitgefühl und Engagement für andere. Hätte Angela Merkel 2015 nach dem Geist der Welt, sprich politischer Vernunft entschieden, hätte sie die Grenzen vielleicht geschlossen und die Flüchtlinge mit ihrem Leid alleine gelassen.

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/Wefers25Ordination4.jpgFoto: Der Taizékreis übt ein Lied vor dem Gottesdienst

Als Pfarrer legt Wefers nicht nur die Worte der Bibel aus, welche „Gottes Geist atmen", sondern ist mit anderen an der Leitung der Gemeinde beteiligt. Er motiviert andere, ihre Gaben in die Gemeinde einzubringen. Wie etwa mit Musik. Im Gottesdienst begleitete er Taizesängerinnen und –sänger an der Gitarre. Sie intonierten mit Dr. Beate de Fries an der Flöte ein Lied, das ihm bereits seit der Ordination wichtig ist: „Gib mir die richtigen Worte". Auf der Empore konzertierte zur Überraschung des Jubilars ein Trio, bestehend aus Monika Seiler (Flöte), Lea Kroll (Geige) und Wolfgang Berkel (Keyboard und Orgel).

Passende Worte fand Pfarrer Robert Arndt: „Ich kenne dich als dankbaren Menschen, der die vergangenen 25 Jahre Dienst bei guter Gesundheit nicht als Selbstverständlichkeit ansieht." Pfarrdienst sei kein gewöhnlicher Dienst. Es sei eine Beauftragung von und für die Gemeinde. „Ein Pfarrer ist darum kein besserer Mensch, sondern einer unter ihnen", so der Gocher Pfarrer. Das brachte ihn auf die Geschenkidee eines Weinbaumes. Denn Jesus sprach: „Ich bin der Weinstock und ihr die Reben." Miteinander verbunden und getragen.

Foto: Das Trio auf der Empore

tl_files/kirchenkreis-kleve/images/Aktuelles010/Wefers25Ordination3.jpg

Zurück